​Der ewige Kalender - die Königsklasse der mechanischen Uhr 22.10.2018

Bereits in den 1920er Jahren gab es die ersten Armbanduhren mit einem ewigen Kalender. Heutzutage reicht ein Blick aufs Smartphone, um das genaue Datum nebst Wochentag zu erfahren. Uhrenliebhabern geht es vielmehr um das Gefühl, eine Uhr mit einem aufwendigen, höchst komplizierten Mechanismus am Arm zu tragen.

Definition "Ewiger Kalender"

Bis in die Ewigkeit reichen Uhren mit einem ewigen Kalender nicht. Doch die Exemplare, die bis zum Jahr 2100 fehlerfrei ohne Korrektur das Datum, den Wochentag und den Monat anzeigen, dürfen diesen begehrten Status tragen. Warum gerade dieses Jahr? Weil der gregorianische Kalender genau dann zum nächsten Mal seinen Rhythmus unterbricht und nach vier Jahren kein Schaltjahr vorsieht. Allerdings gibt es mittlerweile Exemplare, die selbst diese Besonderheit einrechnen und weit länger fehlerfrei funktionieren.

Die größte Komplikation für viele Uhrenfans

Der ewige Kalender zählt zu den begehrtesten Komplikationen bei Uhrenliebhabern. Grundsätzlich werden Funktionen eines mechanischen Uhrwerks, die über die übliche Stunden-, Minuten- und Sekundenanzeige hinausgehen, als Komplikationen bezeichnet. Der ewige Kalender gehört zur Königsklasse, müssen dabei doch der Wechsel zwischen der Anzahl der Tage in jedem Monat und das Schaltjahr berücksichtigt werden. Informationen zu weiteren Komplikationen erhalten Sie unter www.uhrenmeister.com.

Wichtig bei der Bedienung

Wer eine Uhr mit ewigen Kalender sein Eigen nennen darf, sollte bei der Handhabung einige Dinge beachten. Eine solche Uhr sollte niemals stillstehen. Tut sie es doch, muss sie manuell um die entsprechende Anzahl der Tage vorgestellt werden. Nur bei sehr wenigen Modellen lässt sich das Datum nach hinten korrigieren. Wurde sie versehentlich zu weit gestellt, sollten Sie warten, bis die Uhr das tatsächliche Datum wieder eingeholt hat.